Public Private Partnership

In einer Public Private Partnership erfüllen staatliche Organe und Private gemeinsam Aufgaben, welche im beiderseitigen Interesse liegen. Beide Seiten haben das Recht auf Mitgestaltung und Mitwirkung.

 

Die Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner haben 2015 und 2016 das Modell für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Doku-Zug entwickelt. Demnach wird die Public Private Partnership in Form einer gemeinnützigen Stiftung namens «Stiftung Doku-Zug» organisiert. An der Finanzierung sollen sich auf der einen Seite der Privat- und Wirtschaftssektor und auf der anderen Seite der Kanton Zug mit den zugerischen Gemeinden – inklusive Bürger-, Korporations- und Kirchengemeinden – zu gleichen Teilen engagieren.

 

Private und die öffentliche Hand sollen im Stiftungsrat vertreten sein. Mit dem Kanton und der Stadt Zug sowie eventuell weiteren Gemeinden werden Leistungsverträge vereinbart.

 

Die Zentralschweizer Stiftungsaufsicht kontrolliert den zielgerichteten, ausschliesslich gemeinnützigen Zwecken dienenden Einsatz aller Spendengelder und Beiträge.

 

Auch der Gründer von Doku-Zug, Daniel Brunner, bringt sich weiterhin substanziell in die Finanzierung ein: Er steuert während der nächsten Jahre jeweils 200’000 Franken an die Betriebskosten bei und stellt die betriebsnotwendigen Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung. Überdies sichert ein Erbvertrag, dass die Stiftung dereinst einen wesentlichen Teil seines Nachlasses, insbesondere die Liegenschaften an der St. Oswaldsgasse, erhält.